Biographischer Bilderbogen

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Der Lebenslauf von Stephan Meyer

Stephan Meyer als Politiker

 

Politische Erfahrungen konnte ich durch die langjährige Arbeit in der Jungen Union auf Kreis- und Landesebene sowie seit vielen Jahren im Kreisvorstand als Pressesprecher und Stellvertretender Vorsitzender, wie auch im Landesfachausschuss Umwelt der CDU, sammeln. Mit meinem christlichen Menschenbild kann ich mich nicht selber freuen, wenn ich sehe, dass es anderen Menschen nicht gut geht. Politik hat aus meiner Sicht die Aufgabe, viele Menschen auf dem Weg mitzunehmen. Deshalb ist mir der überparteiliche Dialog wichtig.
Nach der Landtagswahl 2004 habe ich das Jugendpolitische Forum initiiert, in welchem junge Menschen demokratisch die Probleme unserer Region diskutieren und mit an den Rädchen zu deren Lösung drehen.

 

Als mich Heinz Eggert im Jahr 2006 fragte, ob ich mir vorstellen könnte, mich um seine Nachfolge im Sächsischen Landtag zu bewerben, fühlte ich mich geehrt und war ein wenig überrascht zugleich. Dass dies eine große Aufgabe sein wird, war mir schon zu diesem Zeitpunkt bewusst. Drei Jahre später, also im Jahr 2009 und nach vielen motivierenden Gesprächen, nahm ich diese Herausforderung an und kandidierte für den Sächsischen Landtag.

 

Ich habe Verantwortung für die Zukunft unserer Heimat Oberlausitz übernommen. Vor uns liegen große Aufgaben: Es gilt, Antworten auf den demographischen Wandel zu finden; die Wirtschaft und insbesondere die Bildung weiter zu stärken; die Region und das Land voran zu bringen, wenn wir an die Zukunft der Oberlausitz und Sachsens glauben.
Traditionen und christliche Werte sind mir dabei genauso wichtig, wie notwendige Veränderungen. Auf der gewachsenen Grundlage unserer Traditionen können wir den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel erfolgreich gestalten. Deshalb kandidiere ich für die CDU: Eine aktive und verantwortungsvolle konservative Politik ist der beste Garant für Freiheit, Solidarität und einen guten Weg in die Zukunft.

 

Ich möchte den Menschen zuhören, ihre Probleme ernst nehmen und an den Lösungen kraftvoll beteiligt sein. Durch eine fleißige und ehrliche Arbeit setze ich mich mit meiner ganzen Kraft für unseren Wahlkreis und für unseren Landkreis Görlitz ein.

Stephan Meyer im Beruf

 

Meine berufliche Tätigkeit als Wirtschaftsingenieur führte mich nach Finnland zu Nokia und für einen deutschen Energieversorger nach Polen. Später war ich als Gastdozent an der Deutsch-Kasachischen Universität in Almaty tätig. All diese Wege und meine Erfahrungen hier vor Ort zeigen mir, dass es viele Regionen auf der Welt gibt, die Nachholebedarf haben. Durch unsere Ursprünglichkeit und unsere Traditionen sind wir Oberlausitzer auch in schwierigen Zeiten immer stark gewesen.

Als einen besonderen Vertrauensbeweis empfand ich es, als mich der Landrat Bernd Lange im  Sommer 2008 als Persönlichen Referenten berief. Seither unterstützte ich Landrat Lange nach Kräften bei der Aufgabe, den neuen Landkreis zu einen und weiterzuentwickeln.

Stephan Meyer als Familienmensch

 

Ich bin stolz auf meine kleine Familie und besonders stolz auf unsere im April 2014 geborene Tochter Lena und auf unseren Sohn Dominik, der im Mai 2008 zur Welt kam. Gemeinsam leben wir in einem Umgebindehaus in Oderwitz, meinem Heimatort. Unsere Kinder werden zweisprachig (polnisch und deutsch) erzogen, und ich hoffe, dass sie in Zukunft unser Dreiländereck als eine schöne und starke Region erleben werden.

Die Familie ist für mich das Fundament des Lebens und damit der wichtigste Wert, den ein Mensch besitzen kann. Ich setze mich dafür ein, dass in Sachsen noch bessere Bedingungen für Familien und ihre Kinder geschaffen werden.

Stephan Meyer als Soldat

 

Eines meiner prägendsten Erlebnisse hatte ich als Führer eines Bergepanzerzuges während der Flutkatastrophe im Sommer des Jahres 2002. Zusammen mit meinen Soldaten half ich damals Menschen, die durch die Katastrophe beinahe alles verloren hatten. Ich war von dem Mut und der Zuversicht dieser Menschen sehr beeindruckt. Ihre Dankbarkeit und Herzlichkeit werde ich ebenso wenig vergessen, wie die nachbarschaftliche Hilfe und den Zusammenhalt der Sachsen in schweren Zeiten. Dieser Zusammenhalt ist auch typisch für unsere Heimat: Wir Oberlausitzer halten auch bei rauen Winden und in schwierigen Zeiten fest zusammen und können dadurch viel erreichen.

So wie ich mich damals während der Flut für die Menschen eingesetzt habe, engagiere ich mich auch hier seit vielen Jahren: In einem meiner nächsten Projekte setze ich mich gemeinsam mit der Zittauer Pfarrerin Katharina Köhler, Thomas Pilz (MUK e.V.) und Professor Dierich (Förderverein der Johanniskirche) für die Errichtung eines Denkmals gegen das Vergessen und für das Streben nach Freiheit und Toleranz vor der Zittauer Johanniskirche ein. Die Initiative zu diesem Denkmal geht auf einen Vorschlag von Ewald Kurbiuhn (Vereinigung der Opfer des Stalinismus) und Heinz Eggert zurück.

Die DDR-Vergangenheit und das Engagement für das Denkmal

 

Nun, die DDR-Zeit habe ich aufgrund meines Alters eher unbewusst erlebt. Sehr wohl kann ich mich aber an die Appelle auf dem Schulhof erinnern, die meistens am Samstag vor dem Unterricht stattfanden Dass der so genannte Sozialismus die Menschen einengte, zeigte sich daran, dass 1989 so viele den Mut hatten, auf die Straße zu gehen. Damals strahlten die Kirchen der Stadt Zittau Signale der Friedlichen Revolution aus.

Das Wachhalten dieser Erinnerung ist mir ein persönliches Anliegen.

Die nächste Bürgersprechstunde ist am

19. Juni 2017

von 9:00 bis 11:00 Uhr 
im Wahlkreisbüro Zittau

Bautzner Straße 2

 

Zur Terminvereinbarung werden interessierte Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich an das Büro unter 03583 790140 zu wenden.

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© Dr. Stephan Meyer MdL