Biographischer Bilderbogen
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Vita Stephan Meyer
Thema: Stephan Meyer als Politiker
Politische Erfahrungen konnte ich durch
die langjährige Arbeit in der Jungen Union auf Kreis- und Landesebene
sowie seit vielen Jahren im Kreisvorstand als Pressesprecher und
Stellvertretender Vorsitzender, wie auch im Landesfachausschuss Umwelt
der CDU sammeln. Mit meinem christlichen Menschenbild kann ich mich
nicht selber freuen, wenn ich sehe, dass es anderen Menschen nicht gut
geht. Politik hat aus meiner Sicht die Aufgabe, viele Menschen auf dem
Weg mitzunehmen. Deshalb ist mir der überparteiliche Dialog wichtig.
Nach der Landtagswahl 2004 habe ich das Jugendpolitische Forum
initiiert, in welchem junge Menschen demokratisch die Probleme unserer
Region diskutieren und mit an den Rädchen zu deren Lösung drehen.
Als
mich Heinz Eggert vor drei Jahren fragte, ob ich mir vorstellen könnte,
mich um seine Nachfolge im Sächsischen Landtag zu bewerben, fühlte ich
mich geehrt und war ein wenig überrascht zugleich. Dass dies eine große
Aufgabe sein wird, war mir schon zu diesem Zeitpunkt bewusst. Drei
Jahre später und nach vielen motivierenden Gesprächen nehme ich diese
Herausforderung an und kandidiere für den Sächsischen Landtag.
Ich
übernehme Verantwortung für die Zukunft unserer Heimat Oberlausitz. Vor
uns liegen große Aufgaben: Es gilt Antworten auf den demographischen
Wandel zu finden; es gilt, die Wirtschaft und insbesondere die Bildung
weiter zu stärken. Ich kann keine Wunder vollbringen, aber gemeinsam
können wir, die Region und das Land voran bringen, wenn wir an die
Zukunft der Oberlausitz und Sachsens glauben. Traditionen und
christliche Werte sind mir dabei genauso wichtig wie notwendige
Veränderungen. Auf der gewachsenen Grundlage unserer Traditionen können
wir den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel erfolgreich
gestalten. Deshalb kandidiere ich für die CDU: Eine aktive und
verantwortungsvolle konservative Politik ist der beste Garant für
Freiheit, Solidarität und einen guten Weg in die Zukunft.
Ich
möchte den Menschen zuhören, ihre Probleme ernst nehmen und an den
Lösungen kraftvoll beteiligt sein. Durch eine fleißige und ehrliche
Arbeit werde ich mich mit meiner ganzen Kraft für unseren Wahlkreis und
für unseren Landkreis Görlitz einsetzen.
Thema: Stephan Meyer im Beruf
Meine
berufliche Tätigkeit als Wirtschaftsingenieur führte mich nach Finnland
zu Nokia und für einen deutschen Energieversorger nach Polen. Später
war ich als Gastdozent an der Deutsch-Kasachischen Universität in Almaty tätig. All
diese Wege und meine Erfahrungen hier vor Ort zeigen mir, dass es viele
Regionen auf der Welt gibt, die Nachholebedarf haben. Durch unsere
Ursprünglichkeit und unsere Traditionen sind wir Oberlausitzer auch in
schwierigen Zeiten immer stark gewesen.
Als einen besonderen
Vertrauensbeweis empfand ich es, als mich der Landrat Bernd Lange im Sommer 2008 als Persönlichen Referenten berief. Seither
unterstütze ich Landrat Lange nach Kräften bei der Aufgabe, den neuen
Landkreis zu einen und weiterzuentwickeln.

Thema: Stephan Meyer als Familienmensch
Ich
bin stolz auf meine kleine Familie und besonders stolz auf unseren Sohn
Dominik, der im Mai 2008 zur Welt kam. Gemeinsam leben wir in einem
Umgebindehaus in Oderwitz, meinem Heimatort. Dominik wird zweisprachig
(polnisch und deutsch) erzogen, und ich hoffe, dass er in Zukunft unser Dreiländereck als eine
schöne und starke Region erleben wird.
Die Familie ist für mich
das Fundament des Lebens und damit der wichtigste Wert, den ein Mensch
besitzen kann. Ich setze mich dafür ein, dass in Sachsen noch bessere
Bedingungen für Familien und ihre Kinder geschaffen werden.
Vor unserem Umgebindehaus mit Heinz Eggert
Thema: Stephan Meyer als Soldat
Eines meiner prägendsten Erlebnisse hatte ich als Führer eines Bergepanzerzuges während der Flutkatastrophe im Sommer des Jahres 2002. Zusammen mit meinen Soldaten half ich damals Menschen, die durch die Katastrophe beinahe alles verloren hatten. Ich war von dem Mut und der Zuversicht dieser Menschen sehr beeindruckt. Ihre Dankbarkeit und Herzlichkeit werde ich ebenso wenig vergessen, wie die nachbarschaftliche Hilfe und den Zusammenhalt der Sachsen in schweren Zeiten. Dieser Zusammenhalt ist auch typisch für unsere Heimat: Wir Oberlausitzer halten auch bei rauen Winden und in schwierigen Zeiten fest zusammen und können dadurch viel erreichen.
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So wie
ich mich damals während der Flut für die Menschen eingesetzt habe,
engagiere ich mich auch hier seit vielen Jahren: In einem meiner
nächsten Projekte setze ich mich gemeinsam mit der Zittauer Pfarrerin
Katharina Köhler, Thomas Pilz (MUK e.V.) und Professor Dierich
(Förderverein der Johanniskirche) für die Errichtung eines Denkmals
gegen das Vergessen und für das Streben nach Freiheit und Toleranz vor
der Zittauer Johanniskirche ein. Die Initiative zu diesem Denkmal geht
auf einen Vorschlag von Ewald Kurbiuhn (Vereinigung der Opfer des
Stalinismus) und Heinz Eggert zurück.
Thema: Die DDR-Vergangenheit & das Engagement für das Denkmal
Nun,
die DDR-Zeit habe ich aufgrund meines Alters eher unbewusst erlebt.
Sehr wohl kann ich mich aber an die Appelle auf dem Schulhof erinnern,
die meistens am Samstag vor dem Unterricht stattfanden Dass der so
genannte Sozialismus die Menschen einengte, zeigte sich daran, dass
1989 so viele den Mut hatten, auf die Straße zu gehen. Damals strahlten
die Kirchen der Stadt Zittau Signale der Friedlichen Revolution aus.
Das Wachhalten dieser Erinnerung ist mir ein persönliches Anliegen.